Statuten des Airsoft Club Aargau

  1. I. Name und Sitz

Art. 1   Der Verein “Airsoft Club Aargau“ , entstand am 01 Januar 2010. Er ist ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. des schweizerischen Zivilgesetzbuches mit Sitz in Aarau.

Art. 2   Er verpflichtet sich zum verantwortungsvollen Umgang mit Airsoft-Waffen und verwendet keinerlei echte Waffen oder Munition.

 

II. Ziel und Zweck

Art 3   Der Verein “Airsoft Club Aargau bezweckt, den Sport Airsoft auszuüben und bekannter zu machen. Als ebenso wichtig erachtet der Verein die Pflege guter Kameradschaft. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

III. Mitgliedschaft

Art. 4   Der Verein besteht aus Aktivmitgliedern, Ehrenmitgliedern, Passivmitgliedern sowie Gönnern. Er führt ein entsprechendes Mitgliederverzeichnis.

Alle natürliche Personen können Aktivmitglied des Vereins werden, wenn sie mindestens ihr 18. Altersjahr vollendet haben.

Alle juristische und natürliche Personen können Passivmitglied oder Gönner des Vereins werden, wenn sie diesen finanziell unterstützen möchten. Passivmitglieder und Gönner besitzen keinen Mitgliederstatus, und haben kein Stimm- und Wahlrecht.

Art. 5   Aufnahmegesuche müssen schriftlich beim Präsidenten erfolgen.
Der Vorstand behält sich vor, den Beitritt ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

Art. 6 Nichtmitglieder sind herzlich dazu eingeladen an denen vom Verein organisierten Anlässen teilzunehmen, auch die vom Verein vorgegeben Probetrainings dürfen von potenziellen Mitgliedern gerne besucht werden.

Art. 7   Mitglieder, die sich den Anordnungen der zuständigen Vereinsorgane nicht fügen oder ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommen, können auf Antrag des Präsidenten von der Mitgliedschaft ausgeschlossen werden.

Ebenso können an einer Generalversammlung Mitglieder ausgeschlossen werden, die den Interessen oder dem Ansehen des Vereins oder dem ganzen Airsoftsport schaden. Wird das Ausschlussverfahren gegen ein Mitglied eingeleitet, so muss dieses separat traktandiert werden. Das Abstimmungsverfahren ist schriftlich. Das einfache Mehr entscheidet.

Art. 8   Mit dem Austritt bzw. Ausschluss erlischt jedes Anrecht auf die Rückzahlung der Jahresbeiträge. Die finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein müssen jedoch eingehalten werden.

Art. 9   Der Austritt aus dem Verein erfolgt in schriftlicher Form. Diese ist dem jeweiligen Präsidenten 3 Monate vor Ende des Kalenderjahres einzureichen.

III.I. Mitgliedspflichten:

Art. 10   Die Mitglieder sind verpflichtet, die Regeln und zwingende Vorschriften des Vereins zu befolgen. Weiterhin haben sie auch die Pflicht, den Mitgliedsbeitrag zu bezahlen.

III.II. Jahresbeiträge:

Art. 11   Die ordentliche Generalversammlung setzt die Jahresbeiträge fest. Diese sind dem Kassier zu bezahlen. Der Maximalbeitrag beträgt Fr. 150.- pro Mitglied und Jahr.

Art. 12   Die Jahresbeiträge werden für administrative Ausgaben und allgemeine Ausgaben verwendet. Über Ausgaben hat der Vorstand zu entscheiden. Der Kassier muss an der Generalversammlung ein Budget für das kommende Jahr vorlegen.

IV. Organisation

Art. 14   Die Organe des Vereins bestehen aus:

  • ·         Der Generalversammlung
  • ·         Dem Vorstand

 

Art. 15   Die ordentliche Generalversammlung findet in der Regel jedes Jahr im Februar statt und erledigt folgende Geschäfte:

  • ·         Appell
  • ·         Wahl der Stimmenzähler
  • ·         Abnahme des Protokolls der letzten Generalversammlung
  • ·         Entgegennahme des Jahresberichts des Präsidenten
  • ·         Abnahme der Jahresrechnung
  • ·         Festsetzung der Jahresbeiträge
  • ·         Entscheid über die Veranstaltung von Anlässen
  • ·         Genehmigung des Budgets für das neue Jahr
  • ·         Wahlen
  • ·         Beitritt von Verbänden
  • ·         Abänderung und Ergänzung der Statuten
  • ·         Festlegung der Spielregeln
  • ·         Erledigung der Anträge von Vorstand und Vereinsmitgliedern
  • ·         Entscheiden über Anträge von Sponsoren

         Ausserordentliche Generalversammlungen können einberufen werden:

  • ·         Durch den Vorstand

Jede Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn deren Abhaltung den Mitgliedern durch schriftliche Einladung mindestens 4 Wochen vorher bekannt gegeben wurde. Anträge an die Generalversammlung, welche ausser Traktandum stehen im allgemeinen und Statutenänderungen im speziellen, müssen mindestens 2 Wochen zuvor in schriftlicher Form an den Präsidenten eingereicht werden, wenn diese noch an der bevorstehenden Generalversammlung behandelt werden sollen. Nicht traktandierte Anträge können erst an der darauffolgenden Generalversammlung behandelt werden. Die Abstimmungen und Wahlen erfolgen (sofern nichts anderes beschlossen wird) durch offenes Handmehr. Der Präsident stimmt mit und hat bei Stimmengleichheit den Stichentscheid.

Die Stimmenzähler müssen an jeder Versammlung neu gewählt werden.

 

Art. 16   Der Vorstand wird auf die Dauer von 5 Jahr gewählt. Er besteht aus 5 Mitgliedern.

V. Aufgaben des Vorstand

Art. 17   Der Vorstand setzt sich zusammen aus: Präsident,Vize-Präsident,  Aktuar,Kassier Und Pressesprecher .
Der Vorstand trägt die volle Verantwortung für die Organisation von Anlässen und deren Durchführung. Er erledigt alle Geschäfte, die nicht der Generalversammlung vorbehalten sind, insbesondere
:

  • ·         Wahl der Delegierten in übergeordnete Verbände
  • ·         Vorbereitung und Leitung aller Vereinsanlässe
  • ·         Finanz- und Vermögensverwaltung, Aufstellung eines Voranschlages und der Jahresrechnung
  • ·         Vorbereitung der Geschäfte für die Generalversammlung
  • ·         Überwachung der Einhaltung der Regeln
  • ·         Vorschläge für Regeländerungen für die Generalversammlung vorbereiten
  • ·         Durchführung der Vereinsbeschlüsse und Handhabung der Statuten
  • ·         Erstellen des Webauftrittes

Der Vorstand führt mindestens alle 3 Monate eine Vorstandssitzung durch.

Art. 18   Die Aufgaben der Vorstandsmitglieder sind:

Der Präsident:
Er vertritt den Verein nach aussen, er leitet die Versammlungen und die Vorstandssitzungen und führt die Oberaufsicht bei den Vereinsanlässen. Er erstattet der ordentlichen Generalversammlung einen mündlichen Jahresbericht. Mit dem Aktuar oder dem Kassier führt er rechtsverbindliche Unterschrift kollektiv zu zweien. Er führt eine aktuelle Mitgliederliste und stellt sie den anderen Vorstandsmietgliedern zur Verfügung.

Der Vize-Präsident:
Er übernimmt sämtliche Aufgaben und Pflichten des Präsident, wenn dieser aus irgendeinem Grund nicht anwesend sein kann.

Der Aktuar:
Er ist Protokollführer und erledigt im Auftrag des Präsidenten die Korrespondenz.

Der Kassier:
Verwaltet die Finanzen des Vereins. Er legt der ordentlichen Vereinsversammlung die Jahresrechnung vor. Er erstellt ein Budget und überwacht dessen Einhaltung. Gelder, die er nicht zur Regulierung von Verbindlichkeiten des Vereins benötigt, hat er zinstragend anzulegen. Er führt die rechtsverbindliche Unterschrift zusammen mit dem Präsidenten im Rechnungswesen.
Er ist verantwortlich für den Einzug aller Mitgliederbeiträge. Er verfügt über ein aktuelles Mitgliederverzeichnis.


Art. 19   Jedes einzelne Vorstandsmitglied ist dem Verein gegenüber für seine Amtsführung sowie für ihm anvertrautes Vereinseigentum verantwortlich und haftbar.

Art. 20   Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn ausser dem Präsident noch mindestens 2 Mitglieder anwesend sind. Der Präsident stimmt mit und fällt bei Stimmengleichheit den Stichentscheid.

 

VI. Verhaltens- und Spielregeln

Art. 21   Das Regelwerk des ASVS ist für alle Mitglieder massgebend.

Art. 22   Wer sich während eines vom Verein organisierten Anlasses den Regeln wiedersetzt, kann von Anlass ausgeschlossen werden. Wenn sich diese Vorfälle häufen, muss dieser mit einem Ausschlussverfahren rechnen.

VII. Revisionsstelle

Art. 23   Ist eines der folgenden Kriterien in zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren überschritten so muss der Verein seine Buchführung durch eine von der Hauptversammlung gewählte Revisionsstelle ordentlich prüfen lassen:

  1. Sponsorenerlös von 100`000 Franken
  2. Verschuldung von 10`000 Franken
  3. Jahresgewinn von 50`000 Franken

Kein Vereinsmitglied haftet mit seinem Privaten vermögen.

Auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes oder einer Mehrheit der Vereinsmitglieder muss der Verein seine Buchführung auch unter nicht erfüllen der obenstehenden Kriterien einer Revisionsstelle vorlegen und prüfen lassen.

 

Art. 24   Als Revisionsstelle können eine oder mehrere natürliche oder juristischen Personen oder Personengesellschaften gewählt werden. Die Revisionsstelle muss nach Art.69b Abs.3 ZGB i.V.m. 728 bzw. 729 OR unabhängig sein.

Die Revisionsstelle muss ihren Wohnsitz, ihren Sitz oder eine eingetragene Zweigniederlassung in der Schweiz haben. Hat der Verein mehrere Revisionsstellen, so muss zumindest eine diese Voraussetzungen erfüllen.

Ist der Verein zur ordentlichen Revision verpflichtet, so muss die Hauptversammlung als Revisionsstelle einen zugelassenen Revisionsexperten bzw. ein staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen nach den Vorschriften des Revisionsaufsichtsgesetzes vom 16. Dezember 2005 wählen.

Ist der Verein zur eingeschränkten Revision verpflichtet, so muss die Hauptversammlung als Revisionsstelle einen zugelassenen Revisor nach den Vorschriften des Revisionsaufsichtsgesetzes vom 16. Dezember 2005 wählen.

Die Revisionsstelle wird für ein Kalenderjahr gewählt. Ihr Amt endet mit der Abnahme der letzten Jahresrechnung. Eine Wiederwahl ist möglich. Eine Abberufung ist jederzeit und fristlos möglich.

 

Art. 25  Das Vereinsjahr fällt mit dem Kalenderjahr zusammen. Auf den 31. Dezember wird die Jahresrechnung abgeschlossen und ein Inventar erstellt.

VIII. Das Vereinsvermögen

Art. 26   Das Vermögen des Vereins bildet sich aus Mitgliederbeiträgen, Überschüssen, Sponsorenbeiträgen, aus allfälligen Schenkungen, Veranstaltungsbeiträgen und Vermächtnissen.

Art. 27   Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Die persöndliche Haftbarkeit der Mitglieder für die Verbindlichkeiten des Vereins ist ausgeschlossen.

Art. 28   Mitglieder, deren Mitgliedschaft vor einer allfälligen Auflösung des Vereins erlischt, haben keinen Anspruch aud das Vereinsvermögen.

IX. Allgemeine Schlussbestimmungen

Art. 29   Das Vereinsjahr dauert vom 01.01 bis zum 31.12

Art. 30   Jedes Mitglied hat selbst für eine Unfall- und Haftpflichtversicherung zu sorgen. Der Verein übernimmt keine Haftung für allfällige Verletzungen oder Schäden.

Art. 31   Die Revision der Statuten kann auf Antrag des Vorstandes oder auf Begehren von mindestens zwei Drittel aller Mitgliedern verlangt werden. Der Änderung müssen zwei Drittel der Mitglieder zustimmen.

Art. 32   Die Auflösung des Vereins kann durch Beschluss von mindestens zwei Drittel aller, an einer ordentlichen oder ausserordentlichen Generalversammlung anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen werden.

Art. 33   Im Falle der Auflösung des Vereins bestimmt die Hauptversammlung über die Aufteilung des Liquidationserlöses.

Diese Statuten wurden in der vorliegenden Form an der Gründerversammlung genehmigt.